Gieselle Gründlich, jeden Donnerstag um 12:00 neu
Giselle Gründlich ist eine fiktive Figur, die meint im Abgeordnetenbüro von Agnes Alpers als Reinigungsfachkraft zu arbeiten. Leider kommt sie ihrer eigentlichen Aufgabe nur gelegentlich nach, denn der politische Alltag holt sie immer wieder ein, zumal sie fest davon überzeugt ist, auch in politischer Hinsicht für Ordnung sorgen zu müssen und sich verpflichtet fühlt, an dieser Stelle ihre Meinung darüber kundzutun.
16. 05. 2012
"Neues von Giselle" schon heute, Mittwoch, Ausgabe 14
Guten Tag,
nun mussten wir schon das zweite Wochenende hintereinander Wahl gucken, und immer so deprimierend. Wir sind diesmal hoch zu Frau Kaminski, sie hatte Blinis ...
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10. 05. 2012
"Neues von Giselle" Ausgabe 13
Guten Tag,
Ach, das war ja wieder ein Wochenende. Was hab ich mit meinen Nachbarinnen, Frau Kaminski und Frau Özul, schön vor dem Fernseher gesessen? Wenn gewählt wird, dann machen wir es uns mit einem Likörchen ...
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03. 05. 2012
"Neues von Giselle" Ausgabe 12
Guten Tag,
ich wusste gar nicht, wie politisch es sein kann, mit dem Zug zu fahren. Neulich zum Beispiel habe ich meine Kollegin in Leipzig besucht. Sie putzt dort ...
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26. 04. 2012
"Neues von Giselle" Ausgabe 11
Guten Tag,
ja, muss ich denn hier alles selber machen? Okay, ich bin schon sehr qualifiziert, da greifen sie gerne mal auf mich zurück, wenn Not ...
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19. 04. 2012
"Neues von Giselle" Ausgabe 10
Guten Tag,
ach, ich liebe Parteitage, die sind wie große Familientreffen. Man kann sich mal wieder schön anziehen und erfährt, wer mit wem was hat und ...
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12. 04. 2012
"Neues von Giselle" Ausgabe 9
Guten Tag,
so, die Ostereier sind aufgefuttert, der Speck sitzt mal wieder an den Hüften, da werde ich doch den Feudel schwingen wie in einem Sportstudio.
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05. 04. 2012
"Neues von Giselle" Ausgabe 8
Guten Tag,
da bin ich wieder, und meinen Job hab´ ich auch noch. Obwohl, das muss ich zugeben, so richtig zum Putzen bin ich diese Woche nicht gekommen, ich musste erst meine neuen Frühjahrsschuhe einlaufen. Aber wenn mir mal gekündigt wird, dann halte ich mich einfach an den Rat vom Rösler von der FDP und such´mir einen neuen Job. Das hat er den entlassenen Frauen von Schlecker doch auch empfohlen. Da wären die alleine bestimmt nie drauf gekommen. Mensch, wenn ich meinen Job verliere, dann muss ich mich um einen neuen kümmern. Das ist doch mal eine innovative Aussage. Wer sich daran hält, braucht auch keine Auffanggesellschaft, das klappt schon alles.
Und wer keinen Job kriegt, der kann ja auf kleine Kinder aufpassen, denn davon kriegen gerade ganz viele keinen Platz in der Kita. So sind zwei Probleme auf einmal gelöst. In der Industrie nennt man das Synergieeffekte.
Aber bei den Bildungsgutscheinen für Hartz-IV Kinder liegen wir ganz weit vorne. Fast die Hälfte des Geldes, das dafür bereit gestellt worden sein soll, soll auch ausgegeben worden sein. Und was passiert mit der anderen Hälfte? Also Kinder, sagt euren Eltern, da ist noch Geld zu holen. Dann macht es auch nichts, wenn so´n Gutschein euch als Hartzer outet. Da müsst ihr einfach drüber stehen!
Mit freundlichen Grüßen
Frau Giselle Gründlich
PS: Am Wochenende ist Ostern, der Jesus soll da auferstanden sein, nachdem sie ihn vorher ans Kreuz genagelt haben. Ich finde, das ist eine etwas sehr brutale Art mit politischen Feinden umzugehen. Trotzdem wünsche ich schöne Festtage.
E-Mail:
giselle.gruendlich(at)gmx(dot)de
29. 03. 2012
"Neues von Giselle" Ausgabe 7
Guten Tag,
na, die Woche war ja mal wieder voll. Da war der Equal Pay Day, an dem auch Frauen mal den gleichen Lohn wie Männer bekommen sollen, wenn sie denn überhaupt einen Job abkriegen. Aber es gab eine Pressemitteilung der Linken, mehr allerdings auch nicht. Dass Werder irgend so ein Spiel verloren hat, hat mehr Aufmerksamkeit erregt, das wiederum nicht so sehr bei den Linken, das muss ich zugeben.
Ja, und dann war da doch diese Wahl im Saarland, eigentlich ein ganz schönes Fleckchen Erde. Die sollen da sehr viel vom Wein verstehen. Wir haben ein paar Stimmen, um die fünf Prozent verloren, aber das konnte die Caren Lay schönreden, man müsse von den Umfragewerten ausgehen, nicht von dem, was mal war. Finde ich auch, man muss die Vergangenheit auch mal ruhen lassen. Und der Oskar kann ja nach Berlin gehen, denn da ist im nächsten Jahr auch eine Wahl. Die Grünen sind knapp an einer richtigen Klatsche vorbeigeschrappt, schade eigentlich. Die FDP hat es ganz vermasselt, die kommen ja kaum noch vor. Das ist eigentlich auch schade, denn über die konnte man so schön lästern und wenn es diese desaströsen Gelben bald gar nicht mehr gibt, dann müssen wir uns noch mehr auf die Grünen einschießen. Oder wir nehmen uns mal die Piraten genauer vor, die scheinen ja jetzt alle Parlamente zu entern. Und die kriegen Stimmen von allen Parteien, hab ich so in einer Wahlanalyse gesehen. Woher wissen die eigentlich, wer zu wem gewandert ist? Egal, diese Wanderungen geben im Prinzip ein ganz gutes Bild wieder. Da weiß man, wen man vor sich hat, im Falle der Piraten so´ne bunte Mischung eben, da ist für jeden was dabei, wie in einer großen Lakritztüte. Wenn man reingreift, erwischt man immer die Lakritze, die man nicht wollte und von denen, die man mag, sind immer zu wenig in der Tüte. So richtig zufrieden ist da am Ende keiner.
Mit freundlichen Grüßen
Frau Giselle Gründlich
PS: Agnes ist in der nächsten Woche wieder in Bremen, da werde ich dann sicher Neues aus Berlin hören. Ich sollte sie nach Berlin begleiten.
E-Mail:
giselle.gruendlich(at)gmx(dot)de
22. 03. 2012
"Neues von Giselle" Ausgabe 6
Guten Tag,
ich weiß gar nicht, wo mir der Kopf steht, es ist immer so viel los hier. Das Wochenende war im Eimer, denn da musste Agnes in Berlin präsidial wählen.
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15. 03. 2012
"Neues von Giselle" Ausgabe 5
Guten Tag,
es ist ja viel passiert in dieser Woche, Angie fliegt zur Truppenbetreuung nach Afghanistan. Soll sie dort singen und Röckchen schwingen wie einst Marlene Dietrich oder, das ist nicht ganz so lange her, wie Sarah Connar?
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08. 03. 2012
"Neues von Giselle" Ausgabe 4
Guten Tag,
für mich soll´s rote Rosen regnen, denn heute ist der internationale Frauentag. Die Rosen hol ich mir in der Stadt, sie werden dort an uns Frauen verteilt, die Politiker wollen schließlich, dass wir sie wählen.
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01. 03. 2012
"Neues von Giselle" Ausgabe 3
Guten Tag,
sie haben uns entdeckt! In der örtlichen Presse, im Weser Kurier, wurde es breit getreten. Ja, wir geben es zu, wir haben einige unserer führenden Mitglieder in die SPD eingeschleust,
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23. 02. 2012
"Neues von Giselle" Ausgabe 2
Guten Tag,
Karneval ist ja nun vorbei, wir im Norden haben es damit ja eh nicht so. Und das ist auch gut so, nicht nur, weil mir keine lustigen Papphütchen stehen. Aber wenn ich daran denke, was die in der Politik sich alles für den Karneval haben einfallen lassen,
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16. 02. 2012
"Neues von Giselle" Ausgabe 1
Guten Tag,
meine Name ist Frau Giselle Gründlich. Giselle spricht sich „Dgiszell“ , das kommt aus dem Französischen. Ich soll nun hier künftig für Ordnung sorgen.
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